Migrations- & Integrationskonzeption
Inhalte sicher ins neue System bringen
CPS plant die Übernahme bestehender Websites und digitaler Anwendungen in neue Systemlandschaften. Wir analysieren Inhalte und Daten, entwickeln Regeln für ihre Migration und klären, wie das neue System mit vorhandenen Anwendungen zusammenarbeiten soll.
Migration im Überblick
Eine Migration ist keine Kopie
Beim Relaunch soll meist ein großer Teil der vorhandenen Inhalte erhalten bleiben. Trotzdem lassen sich Seiten, Medien und Metadaten selten unverändert in ein neues Content-Management-System übertragen.
Quell- und Zielsystem verwenden unterschiedliche Inhaltstypen, Felder und Verknüpfungen. Was im alten System als frei formatierter Text gespeichert wurde, soll im neuen CMS vielleicht aus mehreren strukturierten Elementen bestehen. Kategorien sind über Jahre gewachsen, Dateien mehrfach vorhanden und interne Links teilweise nicht mehr gültig.
Die Migrationskonzeption klärt deshalb vorab: Welche Inhalte werden übernommen? Wie werden sie im Zielsystem abgebildet? Welche Daten müssen bereinigt werden? Was lässt sich automatisieren und wo ist redaktionelle Arbeit notwendig?
Das bisherige System muss kein TYPO3 sein. CPS konzipiert Migrationen aus unterschiedlichen CMS und individuellen Anwendungen. Das Ziel ist häufig eine neue TYPO3-Website oder ein Webauftritt mit dem Government Site Builder 11.
Den Bestand verstehen
Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme der alten Website. Wir untersuchen Seiten, strukturierte Inhalte, Bilder, Videos, Downloads, Metadaten, Kategorien und Verlinkungen. Bestehende URLs und suchmaschinenrelevante Angaben gehören ebenfalls dazu.
Dabei betrachten wir nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität. Zwei ähnlich aussehende Seiten können technisch völlig unterschiedlich aufgebaut sein. Umgekehrt lassen sich verschiedene alte Inhaltstypen im neuen System möglicherweise sinnvoll zusammenführen.
Gemeinsam mit Redaktion und Fachbereichen klären wir außerdem, welche Inhalte noch benötigt werden. Veraltete, doppelte oder nicht mehr relevante Seiten müssen nicht automatisch in die neue Website gelangen.
Planung und Strukturabgleich
Was migriert wird – und was nicht
Nicht alles kann technisch migriert werden
Eine vollständig automatisierte Migration ist bei gewachsenen Websites selten realistisch. Manche Inhalte liegen nur als frei formatierter Text oder individuell aufgebautes HTML vor. Andere verwenden veraltete Seitenelemente, uneinheitliche Tabellen oder eingebettete Medien, deren Struktur sich nicht eindeutig auslesen lässt.
Auch fachliche Entscheidungen können nicht von einem Importskript übernommen werden. Eine Software erkennt vielleicht, dass ein Feld leer ist. Sie kann aber nicht beurteilen, welche Information ergänzt werden sollte oder wie ein komplexer Inhalt im neuen System sinnvoll aufgebaut wird.
CPS plant deshalb technische und redaktionelle Migration gemeinsam. Klar strukturierte Daten werden möglichst automatisiert übertragen. Ungeeignete oder nicht eindeutig zuordenbare Inhalte übernehmen erfahrene Content-Manager.
Sie bauen Seiten mit den neuen Komponenten auf, korrigieren Formatierungen, ergänzen notwendige Metadaten und prüfen Links sowie Medien. Auf diese Weise bleibt auch der Teil des Inhaltsbestands erhalten, der sich technisch nicht zuverlässig migrieren lässt.
Die Kombination aus automatisierter Übertragung und redaktioneller Bearbeitung ist häufig sicherer und wirtschaftlicher als der Versuch, jeden Sonderfall technisch abzubilden.
URLs und Sichtbarkeit erhalten
Bestehende Seiten sind in Suchmaschinen, externen Websites, Dokumenten und Lesezeichen verknüpft. Ändern sich ihre Adressen, müssen relevante Aufrufe an das passende neue Ziel weitergeleitet werden.
Die Konzeption ordnet deshalb alte und neue URLs einander zu. Auch Seitentitel, Meta-Angaben und interne Links werden berücksichtigt. Wenn Inhalte zusammengeführt oder entfernt werden, legen wir ein fachlich sinnvolles Weiterleitungsziel fest.
Damit bleiben wichtige Zugriffe erhalten und Besucherinnen und Besucher landen nach dem Relaunch nicht unnötig auf Fehlerseiten.
Umsetzung, Test und Go-live
Testmigration und Go-live
Bevor der gesamte Bestand übertragen wird, führt CPS eine Testmigration mit ausgewählten Inhalten durch. Die Stichprobe enthält typische Seiten ebenso wie bekannte Sonderfälle.
Der Test zeigt, ob das Mapping funktioniert, Medien korrekt zugeordnet werden und die definierten Bereinigungsregeln greifen. Gleichzeitig lässt sich der tatsächliche Aufwand für die redaktionelle Nachbearbeitung besser einschätzen.
Die Ergebnisse fließen in das endgültige Verfahren ein. Danach folgen die vollständigen Migrationsläufe und die vereinbarte Abnahme.
Da die bisherige Website während des Projekts meist weiter gepflegt wird, muss auch der Übergang geplant werden. Je nach Vorhaben kann es einen kurzen Redaktionsstopp, einen zusätzlichen Import zwischenzeitlicher Änderungen oder eine gezielte manuelle Nachpflege geben.
Für den Go-live werden Verantwortlichkeiten, Prüfungen und eine Rückfallmöglichkeit festgelegt. Die Veröffentlichung ist damit ein geplanter Teil der Migration und keine spontane Umschaltung.
Technische und redaktionelle Kompetenz
CPS verbindet CMS-Entwicklung, Datenverarbeitung, Content-Management und Qualitätssicherung. Unsere Entwickler beurteilen Datenstrukturen und Automatisierungsmöglichkeiten. Die Content-Manager bringen ihre Erfahrung mit umfangreichen Websites und der praktischen Inhaltsübernahme ein.
Gemeinsam entsteht ein Verfahren, das technisch funktioniert und im neuen System zu brauchbaren, gut gepflegten Inhalten führt. Besonders umfassend ist unsere Erfahrung mit Migrationen zu TYPO3 und zum GSB 11.
Am Ende liegt eine nachvollziehbare Arbeitsgrundlage für Entwicklung, Content-Migration und Go-live vor. Sie beschreibt Zielstrukturen, Mapping, Bereinigungsregeln, den Anteil automatisierter und manueller Arbeiten sowie das Vorgehen bei Test, Abnahme und Veröffentlichung.
Sie planen einen Systemwechsel?
Wir analysieren Inhalte, Daten und Zielstruktur und entwickeln ein Migrationsverfahren, das technische Möglichkeiten und redaktionelle Realität zusammenbringt.