Website-Hosting

Hosting mit direkter technischer Verantwortung

CPS organisiert und betreut Hostingumgebungen für Websites, Portale und individuelle Webanwendungen. Unser eigenes WebOps-Team richtet die Systeme ein, verwaltet den technischen Software-Stack und sorgt für einen kontrollierten Releasebetrieb.

Die Rechenzentren betreiben spezialisierte Hostinganbieter. CPS besitzt jedoch in der Regel vollständigen administrativen Zugriff auf die betreuten Systeme. Dadurch können wir technische Probleme selbst analysieren und müssen nicht für jede Änderung ein Ticket an einen externen Support weiterreichen.

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Website-Hosting im Überblick

Deutsche Rechenzentren, spezialisierte Partner

CPS betreibt kein eigenes Rechenzentrum. Wir arbeiten fast ausschließlich mit Hostinganbietern, deren Rechenzentren in Deutschland stehen, beispielsweise gridscale oder netcup. Je nach Projekt können weitere Anbieter einbezogen werden.

Der passende Hoster wird anhand der Webanwendung und ihrer Anforderungen ausgewählt. Dabei berücksichtigen wir benötigte Ressourcen, Datenstandort, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Zertifizierungen und Supportmöglichkeiten.

Der Hostingvertrag und die technische Verantwortungsverteilung werden für jedes Projekt eindeutig geregelt. Auftraggeber wissen damit, welche Aufgaben der Rechenzentrumsbetreiber übernimmt und wofür CPS verantwortlich ist.

Hosting und Betrieb aus einer Hand

CPS übernimmt Website-Hosting sowohl für selbst entwickelte Anwendungen als auch für bestehende Systeme. Vor einer Übernahme prüfen wir Architektur, Softwarestand, Dokumentation und erkennbare Risiken.

Der konkrete Leistungsumfang wird passend zum Projekt vereinbart. Er kann von der Administration einer einzelnen TYPO3-Website bis zum betreuten Betrieb einer komplexen Plattform mit mehreren Umgebungen, Schutzdiensten und 24/7-Bereitschaft reichen.

Das vorgelagerte Hosting-, Sicherheits- und Betriebskonzept ist eine separate Beratungs- und Planungsleistung. Auf dieser Seite geht es um die anschließende Einrichtung und den laufenden technischen Betrieb.

Hosting mit CPS besprechen

Technischer Betrieb und Administration

WebOps und Administration bei CPS

Die laufende technische Betreuung erfolgt durch eigene WebOps-Spezialisten und Web-Administratoren. Sie kennen die betreuten Systeme und arbeiten direkt mit Entwicklung und Projektteam zusammen.

CPS übernimmt die Einrichtung und Konfiguration von Servern, Datenbanken, Laufzeitumgebungen und weiteren benötigten Diensten. Auch Updates des technischen Software-Stacks, Zertifikate, Zugriffsrechte und technische Protokollierung können zum Betriebsumfang gehören.

Diese Nähe zur Entwicklung ist besonders bei individuellen Webanwendungen und umfangreichen TYPO3-Systemen hilfreich. Fehler lassen sich über mehrere Ebenen hinweg untersuchen, ohne Zuständigkeiten zwischen Agentur und Administration hin- und herzuschieben.

Getrennte Umgebungen und kontrollierte Deployments

Entwicklungs-, Test- und Live-Systeme werden voneinander getrennt. Neue Funktionen, Sicherheitsupdates und Konfigurationsänderungen lassen sich dadurch prüfen, bevor sie auf der öffentlich erreichbaren Website eingesetzt werden.

CPS organisiert Deployments und Releases über nachvollziehbare Abläufe. Abhängig von der Anwendung gehören automatisierte Bereitstellung, Freigaben, Wartungsfenster und Rückfallmöglichkeiten dazu.

Wie viele Umgebungen benötigt werden, richtet sich nach Komplexität und Kritikalität des Projekts. Eine kleinere Website stellt andere Anforderungen als eine Plattform mit mehreren Mandanten, Schnittstellen und häufigen Releases.

Monitoring und Erreichbarkeit

CPS überwacht vereinbarte technische Werte der betriebenen Systeme. Dazu können Erreichbarkeit, Antwortzeiten, Speicherauslastung, fehlerhafte Prozesse und sicherheitsrelevante Ereignisse gehören.

Bei kritischen Zuständen erfolgt eine Alarmierung nach festgelegten Regeln. Für besonders wichtige Angebote bietet CPS ein 24/7-Monitoring mit vereinbartem Bereitschaftsdienst und Notfall-Hotline an. Damit endet die technische Erreichbarkeit nicht zwingend mit den üblichen Agenturzeiten.

Service Levels regeln, welche Störungen als kritisch gelten, wer informiert wird und innerhalb welcher Zeit eine Reaktion erfolgen muss. Eskalationswege und Ansprechpartner werden vor dem Betriebsstart festgelegt.

Backups und Wiederherstellung

Backups müssen zur Anwendung und zur Bedeutung ihrer Daten passen. CPS plant Sicherungsintervalle, Aufbewahrungszeiten und Speicherorte und stimmt diese mit dem Auftraggeber und dem Hostinganbieter ab.

Dabei betrachten wir auch die Wiederherstellung. Entscheidend ist nicht allein, ob eine Sicherung vorhanden ist, sondern wie schnell das System wieder betriebsbereit sein muss und welcher Datenverlust im äußersten Fall vertretbar wäre.

Wiederherstellungsverfahren werden dokumentiert und können regelmäßig überprüft werden. Für besonders kritische Systeme lassen sich weitergehende Notfall- und Wiederanlaufmaßnahmen vereinbaren.

Sicherheit, Performance und Resilienz

Schutz vor Angriffen

Je nach Schutzbedarf ergänzt CPS das Hosting um weitere Sicherheitsdienste. Dazu können Web Application Firewall, Content Delivery Network, technische Protokollierung und Angriffserkennung gehören.

DDoS-Schutz und CDN-Leistungen realisieren wir unter anderem gemeinsam mit Myra Security. Schädliche oder außergewöhnlich hohe Anfragen können dadurch abgefangen werden, bevor sie die eigentliche Webanwendung erreichen.

Bei konkreten Angriffen koordiniert CPS die technische Analyse mit den beteiligten Hosting- und Sicherheitspartnern. Wenn Art oder Tragweite eines Vorfalls es erfordern, kann auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik einbezogen werden. Dabei handelt es sich um eine fallbezogene Zusammenarbeit, nicht um eine formelle Partnerschaft.

Performance, Skalierung und Hochverfügbarkeit

CPS analysiert die technische Performance und passt Ressourcen bei Bedarf an. Dabei betrachten wir nicht nur Serverleistung, sondern auch Datenbanken, Caching, Anwendungscode und die Auslieferung statischer Inhalte.

Bei wechselnder Last kann die Infrastruktur skalierbar aufgebaut werden. Anforderungen an Lastverteilung oder Hochverfügbarkeit werden gemeinsam mit dem jeweiligen Hostinganbieter umgesetzt.

Nicht jede Website benötigt eine redundante Hochverfügbarkeitsarchitektur. CPS wägt den Nutzen gegen zusätzliche Kosten und technische Komplexität ab und empfiehlt eine Lösung, die zum tatsächlichen Ausfallrisiko passt.

Vorbereitung auf den Cyber Resilience Act

Der Cyber Resilience Act verändert die Anforderungen an Entwicklung, Wartung und Schwachstellenmanagement für betroffene Produkte mit digitalen Elementen. Die Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Sicherheitsvorfälle gelten ab dem 11. September 2026; die wesentlichen weiteren Pflichten ab dem 11. Dezember 2027. Informationen der Europäischen Kommission zum CRA

CPS bereitet seine Entwicklungs- und Betriebsprozesse darauf vor. Dazu gehören die Erfassung eingesetzter Softwarekomponenten, kontinuierliche Schwachstellenprüfungen, dokumentierte Sicherheitsupdates, festgelegte Supportzeiträume sowie geregelte Eskalations- und Meldewege.

Welche CRA-Pflichten für eine konkrete Webanwendung und die beteiligten Organisationen gelten, muss im Einzelfall rechtlich geprüft werden. CPS unterstützt bei den technischen und betrieblichen Voraussetzungen.