Digital Experience Platforms DXP

Aus einzelnen Systemen eine tragfähige Plattform entwickeln

Eine leistungsfähige Website besteht häufig aus mehr als einem Content-Management-System. Suche, Medienverwaltung, CRM, Sicherheitsdienste und weitere Anwendungen übernehmen eigene Aufgaben. Entscheidend ist, wie sinnvoll diese Komponenten zusammenspielen.

CPS berät Organisationen bei der Konzeption einer Digital Experience Platform, kurz DXP. Wir analysieren die bestehende Systemlandschaft, klären die Rolle der beteiligten Anwendungen und entwickeln ein Zielbild für eine offene, modular erweiterbare Plattform.

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DXP als modulare Plattform

Eine DXP ist mehr als ein einzelnes Produkt

Der Begriff Digital Experience Platform wird häufig für umfangreiche Softwarepakete verwendet, die möglichst viele Funktionen innerhalb einer Produktsuite anbieten. CPS verfolgt einen anderen Ansatz.

Aus unserer Sicht entsteht eine DXP durch das abgestimmte Zusammenspiel geeigneter Softwarekomponenten. Das CMS kann Inhalte und redaktionelle Abläufe verwalten. Eine Suchtechnologie erschließt große Informationsbestände, ein DAM organisiert Medien und ein CRM stellt Kontakt- oder Nutzerdaten bereit. DDoS-Schutz und weitere Sicherheitsdienste sichern die Verfügbarkeit der Plattform.

Nicht jede Webanwendung benötigt alle diese Bestandteile. Die Beratung klärt, welche Komponenten einen tatsächlichen Nutzen bringen und welche zusätzliche Komplexität erzeugen würden. Eine gute DXP muss nicht möglichst groß sein. Sie muss zur Organisation, ihren Inhalten und ihren digitalen Angeboten passen.

TYPO3 als Teil der Plattform

TYPO3 kann innerhalb einer DXP eine zentrale Rolle übernehmen. Das CMS eignet sich für umfangreiche Inhaltsstrukturen, redaktionelle Workflows sowie Multisite- und Mehrsprachenangebote. Über Schnittstellen lässt es sich mit weiteren Anwendungen verbinden. Auch TYPO3 selbst positioniert das CMS als integrierbaren Bestandteil bestehender Technologie-Stacks. Informationen zu TYPO3-Integrationen

CPS betrachtet TYPO3 dennoch nicht als alleinige Lösung für sämtliche Aufgaben. Suche, Digital Asset Management, CRM oder spezialisierte Sicherheitsdienste lassen sich häufig besser mit dafür entwickelten Systemen abbilden.

In der Beratung prüfen wir deshalb, welche Verantwortung TYPO3 innerhalb der Plattform übernehmen soll. Das CMS kann das führende System für Inhalte sein, während Medien, Kontakte oder andere Daten in spezialisierten Anwendungen gepflegt werden.

Suche, CRM, DAM und Schutzdienste einordnen

Eine professionelle Suchlösung kann Inhalte aus mehreren Quellen zusammenführen und unterschiedliche Suchbedürfnisse unterstützen. In der Beratung klären wir, welche Bestände erfasst, wie Ergebnisse gewichtet und welche Filter oder Zugriffsrechte benötigt werden.

Ein DAM bietet sich an, wenn viele Medien zentral organisiert, mehrfach genutzt oder mit umfangreichen Metadaten versehen werden. CPS prüft, ob das DAM das führende System für Medien sein sollte und wie TYPO3 auf freigegebene Dateien zugreift.

Bei einem CRM steht die Frage im Mittelpunkt, welche Kontakt- und Interaktionsdaten tatsächlich für die Webanwendung benötigt werden. Datenflüsse und Verantwortlichkeiten müssen eindeutig sein, damit Informationen nicht unkontrolliert zwischen Systemen vervielfältigt werden.

Auch Verfügbarkeit und Schutz gehören zum Plattformmodell. DDoS-Protection kann dem eigentlichen Websystem vorgelagert werden und Angriffe abfangen. CPS berücksichtigt solche Dienste bereits im Zielbild, damit Sicherheit und Auslieferung nicht erst nach der Produktauswahl betrachtet werden.

Systemlandschaft und Komponenten

Die bestehende Systemlandschaft verstehen

Viele Organisationen verfügen bereits über mehrere Systeme, die über Jahre gewachsen sind. Einige erfüllen weiterhin ihren Zweck, andere überschneiden sich oder sind nur unzureichend miteinander verbunden.

CPS erfasst die beteiligten Anwendungen, ihre Aufgaben und technischen Abhängigkeiten. Dabei betrachten wir, welche Daten in welchem System gepflegt werden, wie sie übertragen werden und welche Teams mit ihnen arbeiten.

Neben der Technik beziehen wir redaktionelle und organisatorische Fragen ein. Medien können beispielsweise in einem DAM zentral verwaltet werden. Dieser Vorteil entsteht jedoch nur, wenn Zuständigkeiten, Metadaten und Freigabeprozesse ebenfalls geklärt sind.

Die Analyse zeigt, welche Komponenten erhalten, ersetzt oder besser integriert werden sollten. Sie verhindert, dass eine neue Plattform unnötig bei null beginnt oder bestehende Probleme lediglich in eine andere Technologie überträgt.

Die richtigen Komponenten auswählen

Bei der Auswahl einzelner Systeme kommt es nicht nur auf deren Funktionsumfang an. Relevant sind ebenso Schnittstellen, Datenzugang, Wartbarkeit, Sicherheit, Kosten und die langfristige Verfügbarkeit geeigneter Dienstleister.

CPS vergleicht Produkte und Anbieter herstellerunabhängig. Wir prüfen, wie gut eine Lösung zum vorgesehenen Anwendungsfall und zur vorhandenen Architektur passt. Dabei berücksichtigen wir offene Standards und die Möglichkeit, eine Komponente später auszutauschen.

Ein Best-of-Breed-Ansatz ermöglicht, für jede zentrale Aufgabe eine geeignete Lösung auszuwählen. Gleichzeitig steigt mit jeder zusätzlichen Komponente der Aufwand für Integration, Betrieb und Support. CPS bewertet deshalb, wo ein spezialisiertes System sinnvoll ist und wo Funktionen innerhalb einer vorhandenen Anwendung ausreichen.

Integrationen und Verantwortlichkeiten gestalten

Integrationen und Datenflüsse planen

Eine DXP funktioniert nur, wenn Zuständigkeiten zwischen den Komponenten eindeutig sind. Für jede relevante Information muss geklärt werden, welches System sie führt und welche Anwendungen sie lediglich verwenden.

CPS entwickelt dafür ein Integrations- und Datenflussmodell. Es beschreibt beteiligte Systeme, Übertragungsrichtungen und zentrale Abhängigkeiten. Dabei berücksichtigen wir vorhandene APIs, notwendige Erweiterungen und den Umgang mit Fehlern oder nicht erreichbaren Drittsystemen.

Das Modell bleibt auf der strategischen Ebene. Eine detaillierte Schnittstellen- oder Integrationskonzeption kann sich als separate Leistung anschließen.

Governance für Inhalte und Systeme

Mit mehreren Komponenten steigt der Abstimmungsbedarf. Zuständigkeiten für Inhalte, Medien, Kontakte und technische Systeme müssen nachvollziehbar verteilt sein.

CPS berät dazu, welche Rollen benötigt werden, wer über Änderungen entscheidet und wie neue Anforderungen bewertet werden. Auch die Verantwortung für Anbietersteuerung, Updates und Datenqualität kann im Governance-Modell festgehalten werden.

Dadurch bleibt die Plattform langfristig steuerbar. Neue Komponenten werden nicht allein aufgrund einzelner Wünsche ergänzt, sondern anhand gemeinsamer Anforderungen und Architekturprinzipien bewertet.

Ergebnisse der DXP-Beratung

Was Auftraggeber erhalten

Die Beratung liefert eine dokumentierte Bewertung der bestehenden Systemlandschaft und ein Zielbild für die künftige Digital Experience Platform. Darin werden die Aufgaben von CMS, Suche, CRM, DAM und Schutzdiensten klar voneinander abgegrenzt.

Hinzu kommen Anforderungen an die benötigten Komponenten, ein herstellerunabhängiger Vergleich geeigneter Lösungen sowie ein Modell der wesentlichen Integrationen und Datenflüsse. Ein Governance-Modell beschreibt die Verantwortlichkeiten für Inhalte, Daten und Systeme.

CPS kann die daraus entstehende Plattform anschließend technisch konzipieren und umsetzen. Die DXP-Beratung bleibt jedoch eine eigenständige Entscheidungsgrundlage und setzt keine spätere Beauftragung voraus.

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