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CPS auf der Smart Country Convention 2026

Digitale Souveränität, sichere Software und intelligente Verwaltungsprozesse

Vergangene Woche war unser Kollege Sebastian Kreideweiß auf der Smart Country Convention (SCCON) 2026 in Berlin unterwegs und hat CPS am Stand der TYPO3 GmbH vertreten. Mit gleich zwei Fachvorträgen hat er zentrale Themen präsentiert, die uns und unsere Kunden aktuell besonders beschäftigen: die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, den Cyber Resilience Act (CRA), sichere Software-Lieferketten und digitale Souveränität.

Zwei Vorträge, viele aktuelle Herausforderungen

1. KI-gestützte Prozessdigitalisierung mit TYPO3, RuleMapping und EUDI-Wallet

 

Wie lassen sich Verwaltungsprozesse effizienter gestalten, ohne Transparenz und Rechtssicherheit zu verlieren?

Sebastian zeigte, wie sich mit TYPO3 digitale Antragsstrecken aufbauen und mit maschinenlesbaren Regelwerken verknüpfen lassen. Mithilfe von Law-as-Code und RuleMapping können gesetzliche Vorgaben in nachvollziehbare Entscheidungslogiken übersetzt werden. KI unterstützt bei einzelnen Prüfschritten, während die fachliche Kontrolle beim Menschen bleibt.

In Verbindung mit der europäischen digitalen Identität (EUDI-Wallet) entstehen so durchgängige, medienbruchfreie Prozesse, die Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu Verwaltungsleistungen erleichtern und gleichzeitig die Sachbearbeitung entlasten.

2. Cyber Resilience Act und sichere Software-Lieferketten in TYPO3-Projekten

Im zweiten Vortrag ging es um die Frage, wie sicher und unabhängig unsere digitalen Systeme tatsächlich sind.

Moderne Webanwendungen bestehen aus zahlreichen Komponenten und Abhängigkeiten. Der CRA erhöht die Anforderungen an deren Sicherheit, Dokumentation und kontinuierliche Pflege. Sebastian zeigte, warum Transparenz über Software-Lieferketten, regelmäßige Sicherheitsprüfungen und ein konsequentes Schwachstellenmanagement unverzichtbar werden.

Dabei stellte er auch unsere Zusammenarbeit mit L3montree und deren Open-Source-Sicherheitsplattform DevGuard vor.

Ein weiterer Schwerpunkt war die digitale Souveränität: Open Source, transparente Technologien und die Vermeidung von Vendor-Lock-ins sind längst nicht mehr nur technische oder politische Fragen. Sie entscheiden zunehmend darüber, ob Organisationen ihre digitalen Systeme langfristig unabhängig, wirtschaftlich und zuverlässig betreiben können.

Was die Gespräche auf der Messe gezeigt haben

Besonders interessant waren für Sebastian die zahlreichen Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern öffentlicher Einrichtungen. Dabei wurde deutlich: Der Handlungsdruck ist groß und die Herausforderungen sind sehr konkret.

Immer wieder ging es darum, IT-Verantwortliche zu entlasten, historisch gewachsene Softwarelandschaften zu modernisieren und Legacy-Systeme abzulösen.

Hinzu kommt eine Frage, die zunehmend an Bedeutung gewinnt: Wie abhängig sind wir von einzelnen Softwareherstellern, Dienstleistern und Plattformen? Und wann können diese Abhängigkeiten zum Problem werden – etwa durch steigende Kosten, veränderte Geschäftsmodelle oder Risiken für die Business Continuity?

Genau hier treffen unsere Themen rund um TYPO3, GSB 11, Open Source, Cyberresilienz und digitale Souveränität auf einen konkreten Bedarf.

Partnerpflege, neue Kontakte und ein ziemlich beeindruckender Roboter

Neben den Vorträgen blieb reichlich Gelegenheit zum Austausch. Sebastian konnte viele Gespräche mit unseren etablierten Partnern führen, bestehende Beziehungen vertiefen und gleichzeitig neue Kontakte knüpfen.

Auch abseits der fachlichen Diskussionen gab es spannende Eindrücke von den Technologien der Zukunft. Besonders in Erinnerung geblieben ist Sebastian ein rund einen Meter großer, selbstständig laufender Roboter, der erstaunlich real wirkte und eindrucksvoll zeigte, wie weit die Entwicklung inzwischen fortgeschritten ist.

Unser Fazit

Die SCCON 2026 hat einmal mehr gezeigt, dass die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung nicht allein durch neue Technologien vorankommt. Gefragt sind Lösungen, die IT-Abteilungen spürbar entlasten, bestehende Abhängigkeiten reduzieren, Sicherheit gewährleisten und langfristig tragfähig bleiben.

Genau an diesen Themen arbeiten wir bei CPS – und genau dafür werden wir am Markt gebraucht.

Ein großes Dankeschön an Sebastian für seinen Einsatz, die beiden fachlich starken Vorträge und die hervorragende Vertretung von CPS auf der SCCON! ?

Wir sollten reden? Treten wir in Kontakt.

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Thomas Schöne

t.schoene(at)familie-redlich.de
+49 30 818777-195

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Sebastian Kreideweiß

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