CPS-IT hinter den Kulissen von Google's Webanalyse Software
Im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit der Firma webalytics, dem bislang einzigen Google Analytics Authorized Consultant (GAAC) im deutschsprachigen Raum, hatten die Gründer und Geschäftsführer Sascha Böttcher und Henning Piezunka die einzigartige Gelegenheit, für vier Tage einen Blick hinter die Kulissen von Google am Stammsitz Mountain View, Kalifornien zu werfen. Anlässlich der jährlichen Konferenz zum Thema Google Analytics und Urchin Software wurden weltweit alle Authorized Consultants eingeladen, um mit den Entwicklern und Produkt Managern einen regen Erfahrungsaustausch zu betreiben. Eine gleichermaßen inspirierende wie motivierende Erfahrung.
Mit der Akquisition von Urchin Software legte Google im Jahr 2005 den Grundstein für ein weiteres sehr mächtiges Werkzeug innerhalb der Google Produkt Familie. Nach dem Erstellen eines kostenlosen Accounts und dem Einfügen eines JavaScript Code Schnipsels in den Quelltext der eigenen Website erhält damit quasi jeder Website-Betreiber die Möglichkeit, umfangreiche Auswertungen über das Nutzerverhalten auf seiner eigenen Internetseite einzusehen, zu analysieren und entsprechende Rückschlüsse auf sinnvolle Modifikationen oder Ergänzungen zu ziehen. Mit dem kostenlosen Tool stieg Google in einen Markt ein, der bis dato von lizenzkostenpflichtigen Lösungen dominiert wurde, und eröffnete somit vielen Seitenbetreibern ganz neue Möglichkeiten. Die Zeit des auf der Website sichtbaren Zählers (Counter) war damit endgültig abgelaufen.
Möglichkeiten von Google Analytics
Mittlerweile nutzen Millionen von Seitenbetreibern Google Analytics. Viele von ihnen schöpfen aber bei weitem die von Release zu Release gewachsenen Analyse-Möglichkeiten nicht aus. Natürlich ist es einfach zu sehen, wie viele Besuche im Zeitraum X die eigene Seite besucht haben. Aber was sagt das schon aus? Was bringen mir Page Visits und Page Impressions (abgesehen von den Seiten, die darauf basierend Werbekontrakte geknüpft haben) wenn die Seitenbesucher nicht hinterher zu einem Kunden werden oder zumindest in irgendeiner Art und Weise Kontakt aufnehmen? Mithilfe kontinuierlicher und akribischer Analyse kann ich viel über meine Seite lernen:
Da die richtige Implementierung des Tracking Codes (gerade bei komplexen und dynamischen Seitenstrukturen) sowie das richtige Setzen von Filtern und Conversion Zielen im Einzelfall und im Detail sehr anspruchsvoll sein kann und die Analyse und Ableitung von Handlungsempfehlungen einiger Erfahrung bedarf, ist ein ernsthaftes Betreiben fast nicht ohne externe Beratung zu realisieren. Da Google selbst sich eindeutig nicht als Dienstleistungsunternehmen versteht, hat es mit dem GAAC-Programm einen verlängerten Arm im Markt geschaffen, der professionelle Beratung und High-Level-Support gewährleistet. Um die Qualität solcher Empfehlungen zu sichern, ist die Aufnahme in das Programm reglementiert. Die jährlich sich wiederholende Akkreditierung aller Partner erfolgt unter den strengen Augen von Google selbst und auf Basis von Leistungsüberprüfungen.
Themen der Konferenz
Unter dem Motto "it?s all about conversion" dominierten vor allem die amerikanischen GAACs (die auch zahlenmäßig in der Überzahl waren) das Geschehen vor Ort. Mit zahlreichen Fallstudien zeigten sie auf, wie Google Analytics in High-End-Umgebungen (z.B. international organisierte Konzerne mit verschiedenen Websites auf verschiedenen Servern etc.) dennoch aussagekräftige Daten für die verschiedenen Reporting-Ebenen (vom Key-Account Manager bis zum Marketing-Vorstand) zutage fördern kann. Dies soll dann die Ableitung adäquater Maßnahmen erlauben. Schließlich will man nicht nur den Ist-Zustand kennen, sondern den Wunschzustand erreichen.
Gleichzeitig wurden Feature Request an das Google Entwicklungsteam herangetragen und im großen Kreis diskutiert. Dass an dieser Stelle natürlich kein Wort über das nächste Release verloren werden darf, versteht sich von selbst. Daher nur so viel: Bubble Charts sind nicht das Ende der Fahnenstange. Selbstredend stellen wir sicher, dass unsere Kunden von neuen Entwicklungen entsprechend profitieren.
Im Folgenden finden Sie zwei Whitepaper von uns, welche Sie darin unterstützen mehr Kunden über das Internet zu gewinnen:
Eindrücke

Google präsentiere sich erwartungsgemäß bunt und innovativ genauso wie äußerst kreativ und spendabel in Sachen Konferenz-Rahmenprogramm. Bei einem gemeinsamen Abend auf der Go-Kart-Bahn, einem geführten Rundgang über den Google Campus inkl. Besuch des Google-Stores, einem Rockparty-Abend mit Häppchen und einem Abschlussabend in einer lokalen Brewery kam jeder der 175 Teilnehmer (exkl. Google Staff) auf seine Kosten und so wurde das zugleich informative als auch interaktive Konferenz-Tagesprogramm sehr gelungen abgerundet. Sicherlich am beeindruckendsten war die Keynote-Speach von Chief-Evangelist Vint Cerf, der mit der Erfindung des TCP/IP-Protokolls als einer der Väter des Internet gilt. Mit seiner unnachahmlichen Art referierte er über seine persönlichen Erwartungen an die Entwicklung des Internet, sein Teilzeitprojekt mit der NASA (Internet für den Weltraum) und den Grund, warum IP-Adressen so aussehen, wie sie aussehen, was ja dazu führt, dass mit IPv6 dies bzgl. bald eine größere Anpassung vorgenommen wird. Er meinte schlicht: "es konnte ja in den 70/80er Jahren niemand ahnen, dass das damals begonnene Experiment bis ins Jahr 2008 anhält".
Für Nachfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihr Ansprechpartner
Sascha Böttcher (Dipl.-Kfm.)
boettcher(at)cps-it.de
Tel. 030.2759537.1